Abnehmen mit Omega-3 Fettsäuren

Omega-3 Fettsäuren erfüllen im menschlichen Körper sehr viele wichtige Aufgaben und sie werden bei sehr vielen wichtigen Prozessen benötigt. Auch beim Abnehmen spielen sie eine der wichtigsten Rollen vor allem in der Leber. Bevor ich aber die Informationen zum Thema „Abnehmen“ aufliste, stelle ich in diesem Artikel die restlichen positiven Eigenschaften von Omega-3 Fettsäuren vor. Nachher sage ich auch warum das Fett von Fischen besser für den Menschen ist als pflanzliches Fett.

Wo werden Omega-3 Fettsäuren benötigt und eingesetzt?

Vor allem das Gehirn und die Augen des Menschen benötigen ständig Omega-3 Fettsäuren zur einwandfreien Funktion. Aber auch das Herz und der Kreislauf benötigen viel davon, um gesund zu bleiben. Die Blutfettwerte sinken und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich mit Hilfe dieses Inhaltsstoffes. Selbst das Immunsystem benötigt es.

Sie werden zur Fettverbrennung in der Leber benötigt

Die Leber des Menschen besitzt Zellen, die Körperfett zu Energie verbrennen und bei diesem Vorgang wird unter anderem auch Omega-3-Fett benötigt, wie Studien bereits nachgewiesen haben. Somit können diese Fettsäuren die Fettverbrennung im Körper selbst ohne Sport ankurbeln und damit auch stark übergewichtigen Menschen dabei helfen abzunehmen. Das Gute ist auch noch, dass man keine Muskeln bei der Gewichtsreduktion verliert und der Grundumsatz somit erhalten bleibt. So kann es auch nicht zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt kommt. Was der Gesundheit außerdem auch noch zu Gute kommt ist, dass die Blutwerte durch Omega-3 Fettsäuren verbessert werden. Sowohl die Triglyceride als auch das LDL-Cholesterin werden gesenkt.

Am besten ist immer noch Fisch

Laut Experten sollte man Fett von Fisch gegenüber pflanzlichen Omega-3 Fettsäuren vorziehen. Die in pflanzlichen Ölen (z.B. in Rapsöl) vorkommende alpha-Linolsäure zählt zwar zu den Omega-3 Fettsäuren, doch im Körper muss diese erst durch komplizierte Prozesse umgewandelt werden, damit sie auch genutzt werden kann. Da für diese Prozesse bestimmte Schlüsselenzyme benötigt werden, die auch bei vielen weiteren Prozessen benötigt werden, werden von den pflanzlichen Fetten oft weniger als 5% umgewandelt.

Wenn man Fett von Kaltwasserfischen isst, dann umgeht man diese Prozesse, denn die Omega-3 Fette von Fischen müssen im menschlichen Körper nicht umgewandelt werden und sind somit extrem wertvoll.

 Wieviel Fisch sollte man essen?

Natürlich heißt das jetzt nicht, dass man die Finger von Rapsöl und anderen gesunden Pflanzenölen lassen sollte. Wenn man zum Beispiel Öl zum Braten benötigt,  dann ist Rapsöl immer noch besser als Butterschmalz und Co. Um seinen Körper aber mit Omega-3 Fettsäuren zu versorgen sollte man Fisch essen und die empfohlene Menge für normale Menschen beträgt 300mg am Tag.

100 Gramm von fettigen Fischen wie Makrele, Hering oder Lachs reichen bereits für eine gesamte Woche aus. Selbst fettarme Fische wie Kabeljau und Seelachs eignen sich dafür, denn wenn man vor allem während einer Diät viel Fisch isst (jeden 2. oder 3. Tag), dann nimmt man bereits über Kabeljau genug Fischfett auf (0,6 Gramm Fett pro 100Gramm).
Kabeljaufilets

Der Autor dieses Blogs ist: Anatoli Bauer

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