Ist für Muskelaufbau ein Kalorienüberschuss notwendig?

Ich informiere mich in der letzten Zeit ja vermehrt über das Thema Muskelaufbau und ich glaube es gibt kaum ein Thema zu dem es so viele verschiedene Meinungen gibt wie hier. Jeder Hobby-Bodybuilder scheint zu meinen selbst ein besonders kluger Experte zu sein und alles über Muskeln zu wissen.

Warum ich der Meinung bin, dass meine hier aufgeführten Informationen richtiger sind als andere? Weil ich diese Infos nicht aus irgendwelchen Internetforen oder Blogs habe, in denen jedes Kind schreiben kann, sondern weil ich vor allem den Publikationen von Ärzten und besonders des Ärztemagazins traue, denn nur hier werden wirklich fundierte und nachgewiesene Informationen rund um die Ernährung und den Sport veröffentlicht.

Ein Thema, welches besonders oft falsch im Internet propagiert wird ist, dass man unbedingt einen Kalorienüberschuss für den Muskelaufbau benötigt.

Warum benötigt der Körper keinen Kalorienüberschuss?

Wenn man den Satz schon liest, dann macht er bei einem gesunden Menschen keinen Sinn mehr. „Überschuss“ heißt, dass man Kalorien zu sich nimmt, die man anscheinend nicht benötigt und aus diesem Grund braucht man keinen Kalorienüberschuss für einen optimalen Muskelaufbau.

In seinem Interview begründet das Dr. Moosburger folgendermaßen: (Ich sage es in eigenen Worten)

Sobald der Mensch seine Muskeln richtig trainiert, sodass sie zum Wachsen angeregt werden, fangen die Muskeln an sich zu regenerieren und dabei wird vermehrt Energie in Form von Kalorien verbraucht. Während der Regenerationsphase gilt es DIESEN gesteigerten Energiebedarf 1 zu 1 zu decken. Nicht mehr und nicht weniger Kalorien sollten dem Körper zugeführt werden. Mehr Kalorien würden eine Fettablagerung und weniger Kalorien würden eine Fettreduzierung bedeuten.

Wie bestimme ich meinen Kalorienbedarf?

Den eigenen Kalorienbedarf kann man täglich nur grob schätzen und am Ende kann man diesen ermitteln, indem man z.B. misst ob man Gewicht zunimmt oder reduziert.
Der Grundumsatz ist auch nicht jeden Tag gleich, weil man ja verschiedene Tätigkeiten praktiziert, die man dazu addieren muss. Hier ist zum Beispiel ein Kalorienrechner, mit dem man den Kalorienbedarf von verschiedenen Freizeitbeschäftigungen berechnen kann.


So einfach ist das 🙂

Der Autor dieses Blogs ist: Anatoli Bauer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.