Meeresfrüchtesuppe, die alle süchtig macht und eine von meinen 2 Lieblingssuppen ist

Im letzten Artikel hier im Blog habe ich mein Lieblingskochbuch von Teubner vorgestellt, welches einfach „Seafood“ heißt. Nun möchte ich mein Lieblingsrezept aus diesem Kochbuch vorstellen. Ich veröffentliche hier aber nicht einfach so 1 zu 1 das Rezept aus dem Buch, denn es handelt sich hier um meine eher eigene und verfeinerte Version der Suppe. Ich werde euch aber natürlich sagen, was sich vom Originalrezept unterscheidet.

Zu der Suppe: Es handelt sich um meine „Vorzeige-Suppe“ die ich immer koche, wenn wichtiger Besuch kommt. Meinen Eltern habe ich sie schon gekocht und meine Mutter wollte direkt das Rezept haben. Außerdem wünscht sie sich seit dem immer die Suppe, wenn sie zu mir zu Besuch kommt.

Einmal habe ich auch meine Cousine und ihren Mann mit den Kindern eingeladen und ebenfalls die Suppe gekocht. Da hat sie auch allen geschmeckt. Eigentlich gab es bisher noch keinen Menschen, dem sie nicht geschmeckt hätte.

Das Originalrezept aus dem Kochbuch sieht folgendermaßen aus:

Im Buch wird die Suppe nur mit Muscheln und einem aus Muscheln gekochten Fonds gemacht. Der Kochprozess wird auch mit zahlreichen Bildern dokumentiert:

Anleitung zum Kochen der Suppe

 

Zuerst kocht man die Muscheln ab und entfernt danach die Schale. Anschließend dünstet man folgendes Gemüse in Butter:

  • 1 kleine Schalotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Petersilie
  • Stengel Dill
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Möhre
  • gleichviel Stangensellerie

Sobald das ganze anfängt laut zu braten, löscht man es mit etwas Weißwein ab, sodass das gesamte Gemüse vollständig bedeckt ist. Sobald der Weißwein fast verdünstet ist, gibt man das Kochwasser der Muscheln in den Topf hinein. Wenn es nicht reicht, dann benutzt man halt Fischfonds. Nun lässt man das Ganze eine kurze Zeit lang köcheln und gibt zum Schluss noch Sahne hinzu.

Erst jetzt gibt man wieder die zuvor gekochten Muscheln hinzu, damit sie nur noch warm werden. Sobald die Suppe nicht mehr kocht schlägt man ein Ei in ein leeres Glas auf und rührt es dort kräftig um. Dann rührt man dieses Ei in die Suppe ein. Vielleicht kennt ihr das von anderen Suppen?

Kelle voll mit Suppe

Wie ich das selbst immer mache:

Natürlich hat man nicht immer die Lust so viel Aufwand zu betreiben und ich habe inzwischen meine leichtere und vielleicht auch etwas kalorienärmere Variante entwickelt:

Ich schneide einfach 3 Möhren, etwas Sellerie und eine Zwiebel in kleine Stückchen und fange an diese in Öl oder Butter im Topf zu dünsten. Irgendwann gebe ich etwas Weißwein dazu (wenn ich keinen Weißwein zu Hause habe, dann verzichte ich ganz auf den Wein).

Wenn alles einigermaßen gut angedünstet ist, gieße ich den Topf mit Wasser und Fischfonds auf. Sobald es anfängt zu kochen gebe ich 2 Packungen tief gefrorene Meeresfrüchte rein. (Oder ich gebe große Garnelen und Stückchen vom Tintenfisch hinein) und lasse alles so 10 – 15 Minuten lang kochen. Am Ende rühre ich die Sahne oder einfach nur Milch rein und verzichte auf das Ei. FERTIG

Die Gewürze der Suppe

Ich habe in beiden Rezepten vergessen die Gewürze zu erwähnen:

  • Salz
  • Pfeffer
  • Curry oder Kurkuma
  • etwas Chilli

So sieht dann meine Version der Suppe aus:

Meeresfrüchtesuppe

 

Der Autor dieses Blogs ist: Anatoli Bauer

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